Wenn die Stufe der Praxis steigt, verändert sich auch der Blick
Beim Studium, das Körper und Geist betrachtet, ist wichtig, von welcher Stufe aus ein Mensch die Welt sieht. Auf einer niedrigen Stufe sieht man den anderen nur als Körper oder als Objekt des Verlangens. Je tiefer die Praxis wird, desto mehr beginnen Geist und Zustand, Mitgefühl und Weisheit sichtbar zu werden.
Das bedeutet nicht, dass wir Chakra-Erklärungen wörtlich glauben und befolgen müssen. Vielmehr können wir sie als Metapher für die Stufen der Praxis nehmen. Wenn die Wurzel stabil ist, nimmt die Angst ab; wenn man zur Ebene des Herzens aufsteigt, öffnet sich der Geist des Mitgefühls.
Wenn ich prüfe, von welchem Ort aus ich einen anderen Menschen sehe, kann ich auch erkennen, wo meine eigene Praxis jetzt steht. Je nachdem, ob ich durch Verlangen, durch den Geist oder durch Mitgefühl sehe, erscheint derselbe Mensch völlig anders.
Mögen wir auch heute andere nicht nur durch niedrige Unterscheidung sehen. Mögen wir einen Schritt zu der Stufe aufsteigen, auf der wir mit den Augen von Mitgefühl und Weisheit sehen.
Diese Lehre fordert nicht dazu auf, Chakra-Erklärungen wörtlich zu glauben, sondern lässt sie als Metapher für die Stufen der Praxis dienen. Wenn die Wurzel stabil ist, nimmt die Angst ab; wenn man zur Ebene des Herzens aufsteigt, öffnet sich Mitgefühl. Wenn ich prüfe, von welchem Ort aus ich einen anderen Menschen sehe, kann ich auch erkennen, wo meine eigene Praxis jetzt steht.