Lassen Sie die Wurzeln eines guten Geistes tief wachsen
Treten Sie heute für einen Moment zurück von der schwierigen Lehre des Nicht-Entstehens und des Entstehens-und-Vergehens, und betrachten Sie stattdessen Ihren Geisteszustand. Der Einfachheit halber: Wenn Sie den Geist in einen guten Geist und einen unheilsamen Geist unterteilen, können Sie sich darauf ausrichten, den guten Geist gut zu pflegen und ihn dauerhaft zu bewahren.
Ein guter Geist ist wie die Wurzel eines Baumes. Ein Baum, dessen Wurzeln tief sitzen, fällt selbst bei Wind nicht leicht um. Die Wurzel eines guten Geistes verschwindet ebenso wenig — sie zeigt sich nur nicht sofort — und wenn die richtigen Bedingungen eintreten, treibt sie wie ein guter Same erneut aus.
Kleine gute Taten beginnen bei dieser guten Wurzel im Geist. Wenn Sie die Handlung nicht nach einem einzigen Mal enden lassen, sondern sie Schritt für Schritt wiederholen, wird sie zu einer guten Gewohnheit, und Gewohnheit verändert die Richtung eines Lebens. Das erhellte Leben eines Menschen bleibt nicht bei diesem Menschen allein — es kann auch für die Menschen im Umfeld zu einer Lampe werden, die sie ebenfalls zu guten Taten führt.
Das Studium des reinen Geistes und der Bodhicitta, des ursprünglichen Geistes und der wahren Natur, muss letztlich im täglichen Leben in die Praxis umgesetzt werden. Sie dürfen nicht dabei stehen bleiben, den tiefen Geist nur in Worten zu verstehen, sondern sollen heute tatsächlich eine kleine gute Tat wiederholen, die Sie tun können. Sobald die Gewohnheit, einen guten Geist zu bewahren, Wurzeln schlägt, wird das Leben Schritt für Schritt heller, und diese Helligkeit breitet sich auch auf die Menschen in Ihrem Umfeld aus.
Ein guter Geist verschwindet, wie die tief sitzende Wurzel eines Baumes, nicht leicht. Wiederholen Sie heute tatsächlich eine kleine gute Tat, um sie zu einer guten Gewohnheit zu machen, und lassen Sie diese Helligkeit sich auf Sie selbst und die Menschen in Ihrem Umfeld ausbreiten.