Reinem Wissen muss kein Selbst hinzugefügt werden
Eine Sicht auf eine Sicht zu setzen bedeutet, auf reines Gewahrsein wieder eigene Gedanken und Urteile hinzuzufügen. Es genügt, wenn nur der Ort da ist, der einfach weiß; doch wenn sich der Geist anheftet, der sagt: „Ich habe erkannt“, beginnt die Unterscheidung.
Ein Berg ist ein Berg, und das Meer ist das Meer. An dem Ort, der die Dinge so erkennt, wie sie sind, gibt es keine Übertreibung, keinen Besitz und keinen Vergleich. Wie ein sauberer Spiegel ein Objekt spiegelt, so muss auch der Geist die Dinge so spiegeln können, wie sie sind.
In dem Augenblick, in dem der Geist namens „Ich“ sich anheftet, entsteht der Vergleich: „Ich weiß es, warum weißt du es nicht?“ Danach folgen Mögen und Nichtmögen. Deshalb muss ein Praktizierender üben, Gewahrsein als Gewahrsein zu lassen.
Übermalen Sie auch heute den Geist nicht mit dem Selbst. Betrachten Sie die Welt mit einfachem, klarem Wissen.
Ein Berg ist ein Berg, und das Meer ist das Meer. An dem Ort, der die Dinge so erkennt, wie sie sind, gibt es keine Übertreibung, keinen Besitz und keinen Vergleich. In dem Augenblick, in dem der Geist namens „Ich“ sich anheftet, folgen Vergleich, Mögen und Nichtmögen; deshalb lässt ein Praktizierender Gewahrsein als Gewahrsein.