Wort des Tages

Reinem Wissen muss kein Selbst hinzugefügt werden

2026 . 01 . 30

Eine Sicht auf eine Sicht zu setzen bedeutet, auf reines Gewahrsein wieder eigene Gedanken und Urteile hinzuzufügen. Es genügt, wenn nur der Ort da ist, der einfach weiß; doch wenn sich der Geist anheftet, der sagt: „Ich habe erkannt“, beginnt die Unterscheidung.

Ein Berg ist ein Berg, und das Meer ist das Meer. An dem Ort, der die Dinge so erkennt, wie sie sind, gibt es keine Übertreibung, keinen Besitz und keinen Vergleich. Wie ein sauberer Spiegel ein Objekt spiegelt, so muss auch der Geist die Dinge so spiegeln können, wie sie sind.

In dem Augenblick, in dem der Geist namens „Ich“ sich anheftet, entsteht der Vergleich: „Ich weiß es, warum weißt du es nicht?“ Danach folgen Mögen und Nichtmögen. Deshalb muss ein Praktizierender üben, Gewahrsein als Gewahrsein zu lassen.

Übermalen Sie auch heute den Geist nicht mit dem Selbst. Betrachten Sie die Welt mit einfachem, klarem Wissen.

Wenn wir an dem Ort bleiben, der einfach weiß, zeigt sich die ursprüngliche Reinheit.

Ein Berg ist ein Berg, und das Meer ist das Meer. An dem Ort, der die Dinge so erkennt, wie sie sind, gibt es keine Übertreibung, keinen Besitz und keinen Vergleich. In dem Augenblick, in dem der Geist namens „Ich“ sich anheftet, folgen Vergleich, Mögen und Nichtmögen; deshalb lässt ein Praktizierender Gewahrsein als Gewahrsein.

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Reines Wissen braucht kein zusätzliches Selbst
Reinem Wissen muss kein Selbst hinzugefügt werden Cartoon
Staub sammelt sich auf einem Spiegel und lässt den Berg verschwimmen.
Die Hauptfigur klammert sich an die Worte „Ich sehe“.
Hyedal Sunim wischt den Spiegel ab, und Berg und Meer erscheinen, wie sie sind.
Das „Ich“ in der Sprechblase wird klein.
Im klaren Spiegel ist der Berg Berg und das Meer Meer.