Wort des Tages

Der Geist, der sagt: „Ich weiß“, wird zum Anfang der Unwissenheit

2026 . 01 . 29

Gewahrsein ist in der Praxis wichtig. Wenn wir aber auf dieses Gewahrsein wieder den Gedanken „Ich weiß“ oder „Ich bin erwacht“ setzen, entsteht in genau diesem Augenblick Ich-Sicht, und Unwissenheit beginnt.

Reines Gewahrsein weiß einfach. Wenn wir ihm das Ich hinzufügen, folgen Unterscheidung und Vergleich, Anhaftung und Festhalten. Deshalb ist die Lehre, auf rechte Einsicht nicht noch eine weitere Sicht zu setzen, so tief.

Auch der Hwadu ist ein geschicktes Mittel, um den Geist, der „Ich“ genannt wird, bis zum Ende zu ergründen, damit ursprüngliches Gewahrsein dort sichtbar wird, wo selbst der Hwadu verschwindet. Es geht nicht darum, den wissenden Geist hervorzustellen, sondern darum, nur das Wissen klar bleiben zu lassen.

Stellen Sie auch heute den Gedanken „Ich weiß“ nicht an die erste Stelle. Betrachten Sie den Geist mit stillem, erhellendem Gewahrsein.

Wenn wir auf reines Gewahrsein ein „Ich“ setzen, wird selbst Weisheit wieder zu Unwissenheit.

Reines Gewahrsein weiß einfach. Wenn wir ihm das Ich hinzufügen, folgen Unterscheidung und Vergleich, Anhaftung und Festhalten. Der Hwadu ist ein geschicktes Mittel, um den Geist, der „Ich“ genannt wird, bis zum Ende zu ergründen, damit ursprüngliches Gewahrsein dort sichtbar wird, wo selbst der Hwadu verschwindet.

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Der Geist, der „Ich weiß“ sagt, beginnt Unwissenheit
Der Geist, der sagt: „Ich weiß“, wird zum Anfang der Unwissenheit Cartoon
Ein Zettel mit „Ich weiß“ klebt auf einem klaren Spiegel.
Der Spiegel wird trüb und das Gesicht verhärtet sich.
Hyedal Sunim entfernt den Zettel und zeigt die reine Spiegelung.
Hwadu und Gedanken steigen auf und vergehen wie Wellen.
Der Spiegel zeigt nur den klaren Himmel, ohne jede Behauptung.