Wenn wir den Vergleich loslassen, sehen wir das Glück bereits hier
Wir alle wünschen uns, glücklich zu leben. Deshalb versuchen wir, es besser zu machen, und wir arbeiten daran, ein gutes Leben zu führen. Doch manchmal verlieren wir unser eigenes Glück, nicht weil wir es nicht versucht hätten, sondern weil unser Geist uns mit anderen vergleicht.
Wenn man es ruhig betrachtet, gibt es auch im Leben, wie es jetzt ist, gute und stabile Aspekte. Aber wenn wir jemanden betrachten, der mehr hat als wir, jemand, der fähiger zu sein scheint, oder jemand, der besser zu leben scheint, verspürt der Geist leicht ein Gefühl des Mangels.
Der vergleichende Geist hält uns davon ab, zu sehen, was bereits da ist. Unsere Gesundheit, unsere Beziehungen, die Chance dieses Tages und ein kleiner Frieden sind nicht verschwunden. Doch während wir auf das schauen, was anderen gehört, vermissen wir unseren eigenen Platz.
Übung beseitigt nicht die großen und kleinen Unterschiede außerhalb von uns. Es ist die Beobachtung des Geistes, der diese Unterschiede betrachtet. Wenn ein Vergleich entsteht und wir bemerken: „Mir geht es auch jetzt noch gut“, kann der Geist an seinen Platz zurückkehren.
Mögen wir heute, anstatt uns durch den Vergleich mit anderen kleinzumachen, auf die Dankbarkeit und das Glück blicken, die uns bereits in unserem eigenen Leben geschenkt wurden.
Ein Hauptgrund dafür, dass wir das Glück verlieren, ist der Geist, der uns mit anderen vergleicht. Selbst jetzt gibt es Dinge in unserem eigenen Leben, die gut und stabil sind. Mögen wir heute, anstatt das Leben eines anderen zu beneiden, auf die Dankbarkeit blicken, die uns bereits entgegengebracht wird.