Wort des Tages

Wenn der Geist still ist, lassen auch die Wellen des Leidens nach

2025 . 11 . 25

Im Dhammapada gibt es die Lehre, dass der Geist, wenn er zur Ruhe kommt und wie ein klarer See wird, nicht länger vom Fluss des Samsara mitgerissen wird. Diese Worte zeigen ganz einfach den Kern der Praxis.

Wir leben durch Ein- und Ausatmen. Gleichzeitig entstehen und verschwinden auch ununterbrochen Gedanken. Wenn wir jeden Moment genau betrachten, können wir den kontinuierlichen Fluss des Entstehens und Vergehens erkennen.

Geburt und Tod sind nicht nur große Ereignisse in weiter Ferne. In dem Moment, in dem ein Gedanke erscheint und verschwindet, und in dem Moment, in dem der Atem ein- und ausgeht, können wir auch das Prinzip des Entstehens und Verschwindens lernen.

Je mehr Wahnvorstellungen und Gedanken es gibt, desto rauer werden die Wellen des Geistes. Aber wenn wir den Atem wahrnehmen und ruhig zusehen, wie Gedanken entstehen und verschwinden, beruhigt sich der Geist und klärt sich nach und nach.

Suchen Sie heute nicht nach einer komplizierten Erklärung, sondern achten Sie sorgfältig auf einen Atemzug. Eine kleine Anstrengung, den Geist zur Ruhe zu bringen, ist der Anfang des Weges, der vom Leiden wegführt.

Beachten Sie die Momente, in denen der Atem kommt und geht und Gedanken auftauchen und verschwinden, und lassen Sie den Geist ruhig zur Ruhe kommen wie ein klarer See.

Wenn der Geist zur Ruhe kommt, wird er wie ein klarer See. Der Atem kommt ein und aus, und auch Gedanken entstehen und verschwinden. Wenn wir diese Momente gut wahrnehmen, können wir den Fluss des Entstehens und Vergehens lernen. Anstatt sich von Täuschungen mitreißen zu lassen, ist es ein wichtiger Übungsweg, ruhig den Atem und die Gedanken zu beobachten und den Geist zur Ruhe zu bringen.

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Wenn der Geist still ist, lassen auch die Wellen des Leidens nach Cartoon
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